Motivation und Gewohnheit – vom Nutzen und der Gefahr der Wiederholung

„Die größte Motivation reicht der kleinsten Gewohnheit nur bis zum Knie.“ Als ein Freund diesen Satz zu mir sagte, stutzte ich erst einmal kurz. Danach habe ich wieder und wieder im Leben erfahren, dass das nur zu wahr ist. In einem meiner Artikel über Neuroplastizität schrieb ich, dass es gut ist, Dinge auf verschiedene Weisen zu tun, um unser Gehirn zu fordern. Sind Gewohnheiten also schlecht für uns? Oder brauchen wir sie zum Überleben?

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Glück ist eine Entscheidung, immer wieder

Manchmal habe ich, einfach so, schlechte Laune. Die Dinge fallen mir schwerer als sonst. Ich bin leichter aus der Ruhe zu bringen und das macht mich dann noch unzufriedener. Früher kam dazu, dass ich mich dieser Stimmung ausgeliefert gefühlt habe. Was war die Ursache dafür? Stress vielleicht oder ein Streit, dachte ich. Wie hört es auf? Irgendwann von selbst. Hoffentlich. Hat es aber nicht.
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Löcher in der Routine des Alltags

Vor ein paar Tagen war ich unterwegs zu einer Klientin, danach fuhr ich zum Kurs nach Bechtolsheim. Es war ein sehr schöner Tag. Ab 08:39 Uhr kam eine Teilnehmer-Absage nach der anderen per Mail herein. Kurz vor Kursbeginn um 10:30 Uhr war ich mir schon ziemlich sicher, dass ich ohne Teilnehmerinnen dasitzen würde, aber da ich ja nie 100%ig weiß, wer auftaucht… Weiterlesen

Über Stock und Stein – was meine Füße alles können

Ihr kennt das vom Wandern: wenn es am Schluss längere Zeit bergab geht, fangen die Knie an, sich zu melden und vielleicht gibt es Druckstellen an den Füßen. Ich bin zwar eine regelmäßige Spaziergängerin, doch bergauf und bergab geht es in unserer Gegend nur wenig. Deswegen war es sehr spannend für mich als zwei Sachen zusammenkamen: eine Wanderung über 5-6 Stunden mit extremer Steigung und meine Barfußschuhgewohnheit. Im Alltag mit Barfußschuhen zu laufen ist ja das Eine, unter erschwerten Bedingungen über Stock und Stein das Andere.
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When nothing goes right, go left – wenn es nicht mehr so recht(s) klappt, geh nach links

Wann hast Du das letzte Mal etwas richtig oder falsch oder richtig falsch gemacht? Hast Du auch so eine kleine Stimme im Kopf, die alles, was Du tust, nach diesen Kategorien beurteilt?
Oder kannst Du Dich erinnern, wann Du das letzte Mal etwas besser gemacht hast? Besser als vorher, besser als gedacht. Die Freude gespürt hast, dass Dir etwas so gelungen ist, wie bisher noch nicht? Weiterlesen

Das neuroplastische Gehirn – Von der Kostbarkeit des Augenblicks

Möchtest Du Körper und Gehirn leistungsfähig und jung halten? Dem Prinzip „Use it or lose it“, „Benutze es oder verliere es“, können wir im Sport, beim Musizieren oder beim Nutzen einer Fremdsprache begegnen. Dies mit „Übung macht den Meister“ gleichzusetzen, ist zu kurz gegriffen. Mit „Use it or lose it“ können wir lernen, wie kostbar das Leben in jedem Augenblick ist. Weiterlesen

Leichter Atmen mit der Maske – Interview und FELDENKRAIS-Lektion

Zuletzt habe ich geschrieben, wie uns die FELDENKRAIS®-Methode in Krisenzeiten nützlich und eine Art Training für unsere Widerstandskraft sein kann. Heute möchte ich ein Beispiel aus der Praxis mit Euch teilen.
Viele von uns sind im Alltag zum ersten Mal damit konfrontiert einen Mund-Nasen-Schutz oder eine Maske zu tragen. Oft haben wir das Gefühl, keine Luft zu bekommen, es ist warm und stickig hinter Maske. Andere arbeiten in ihrem Arbeitsalltag stundenlang damit, wie machen sie das nur?
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